Die Überwindung die es kostet, etwas zu tun, das nur für einen selbst gut ist.
  Startseite
    Futter für die Ohren
    Die Unwelt
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren


http://myblog.de/derschnee

Gratis bloggen bei
myblog.de





Everything went better than expected

I am a hazard to the emotionally challenged.

Also bitte. Jetzt hab ich's endlich mal wieder geschafft Emotion so effizient darzustellen (nämlich meine Echte), dass es was gebracht hat. Mag sein, dass ich mir das einbilde. Vielleicht ist alles so gut verlaufen weil Kräfte von außen diesmal mitgespielt haben, positiv gewirkt haben. Vielleicht hätte ich so sein können wie immer - ergo grauslich, eine Kretzn, .. vielleicht war ich das sogar?
Aber zusätzlich einfach wahnsinnig offen für meine eigenen Gefühle?

Ich geh einfach mal das Risiko nicht ein zu sagen, es war alles so wie es war und ich hab nichts daran gelenkt, sondern sage mir: ab sofort mach ich so weiter, wie ich.. gestern gehandelt habe. Mal kucken.

Andererseits, was bringt dir all dein Lenken, wenn der Rest der sichtbaren Welt dagegensteuert? Man stelle sich nur vor, womöglich gibt's verschworene Mächte die ich garnicht kenne die gegen mich sind. Schlimm wär das!

Ich arbeite - Hurra. Ich mach das was ich gut kann. Ich stell mich so freundlich wie ich eigentlich gern wäre, als Kellner nämlich. Dieses Mal werd' ich sogar ernsthaft Geld im Börsel haben und abkassieren. Ich bin schon sehr gespannt. Im Austria Center hab' ich noch nie eingecasht. Ich hoffe mal die haben dort ein ordentliches und klar verständliches System in ihrer Abrechnung.

towubahubawobahobuwatubahotuhawubowuhuTOHUWABOHU.

5.1.10 15:35


Vergleiche - Perspektive zur gesellschaftlichen Verrohung

Menschen lieben es Vergleiche anzustellen.

Der Preisvergleich beim Einkauf ist Voraussetzung für einen ökonomischen Umgang mit dem Budget, der Markt lebt vom Vergleich, Wohlstand und Lebensgrundlage wird durch die genaue Beobachtung des Preis-Leistungsverhältnis in die eigene Hand genommen. Der Mensch kauft bewusst und verantwortungsvoll.

Der Vergleich im sozialen Umfeld bildet das Selbstbewusstsein und bestimmt die Art und Weise wie wir uns, und unsere Umgebung wahrnehmen.

Wenn wir Orte vergleichen, beeinflusst das unser Wohlbefinden. Unsere Erfahrungen werden mit den derzeitigen Einflüssen verglichen, damit wir ein aktuelles Bild unserer Zufriedenheit machen können.

Vergleichen wir uns mit unseren Mitmenschen, können wir angemessene Reflektionen gestalten, unser Dasein wird bewusst, wir können etwas von Wert und Aussagekraft von uns geben, oder für uns behalten.

Wer nicht vergleicht, keine Relationen wahrnimmt, oder einfach keine angebrachten Erfahrungen seiner Einstellung gegenüberstellen kann, muss sich informieren um seine Menschlichkeit zu bewahren.

Es gibt nichts gegen den Komfort des Unwissens einzuwenden. Die Probleme in der Gesellschaft entstanden durch die induzierte Einbildung wir müssten alles wissen.

Ich will garnicht wissen wieviel (im wesentlichen unwichtige) Information unser Gehirn vollschmiert mit Fantasien, die uns das Trugbild von WISSEN, und somit Recht über Dinge nachzudenken, vermittelt, von denen wir keine Ahnung haben.

Wer nicht vergleicht zeigt nicht nur eine Gleichgültigkeit für sein eigenes Leben, sondern ist auch bereit, sich selbstgerecht um niemanden sonst zu scheren.

Jeder der rohe und unverschämte Hasstiraden gegen Flüchtlinge tätigt, hat meiner Meinung nach keine Vergleiche angestellt. Die Informationsgesellschaft vermittelt ihm das Recht eine Meinung zu haben, über etwas, wovon er KEINE AHNUNG hat.

Informationsgesellschaft. Ich muss kotzen wenn ich das nur schreibe. Unsere Gesellschaft lebt nicht mehr von der Menschlichkeit, sondern von Wissen. Wir haben unsere Fähigkeit ehrliches Mitgefühl aufgegeben, um uns mit Wissen zu bereichern. Falsch oder Wahr, Hauptsache wir wissen was über Thema XY.

Blödheit ist nicht Unwissenheit. Blödheit ist nicht das falsche Sagen. Blödheit ist nicht Fehler machen.

Blödheit ist das falsche denken, und sich dabei im Recht sehen.
Das ist Blödheit, und es ist der Untergang der 'modernen' Menschheit, und Katalysator für Hass, Ungerechtigkeit und unnötigen Kummer.

7.1.10 20:21


Buddy Bradley

Bitte.

I had no strength to not talk.

Ich muss immer reden. über irgendwas. Hauptsache der Mund ist offen und atmet nicht nur. Aber atmen geht auch über die Nase. Also eigentlich: Mund zu lassen. Da kommt bei mir viel schlechtes raus.

Geruch. Gestank. Böses. Soviel Böses. Soviel Schlechtes.

Ich hab zwar eine angenehme Stimme, aber bei mir gilt die angenommene Regel nicht, dass 80% des Gesprochenen die Art WIE man es sagt, die Sprache ausmacht, sondern wirklich eindeutig WAS wie gesagt wird.

Ich sage viele grausliche Sachen, aber voll schön. (??)
Und was rüberkommt ist, dass ich Pfuidigacksi Sachen sag. - Egal wie schön ich meine Stimme rollen lasse.

Pinguine die auf ihrem Bauch rutschen sind übrigens total toll und ich finds herrlich wenn ich sie mir nur vorstelle, wie sie auf dem Eis gleiten. Einfache Wesen, und trotzdem so ein tief verankertes soziales Wesen. Nicht der Mensch aber.

Da spielt soviel mit. Die Sprache zB. - Pinguine haben keine Sprache. Menschen schon. Menschen müssen mit dieser Bürde fertig werden. Sie haben zwar die Macht situationsunabhängig abstrakte Gedanken darzustellen für andere, aber .. macht das irgendwas besser? - Man kann nie davon los lassen. Nichts ist so einfach wie ein Brunftschrei, oder ein Geräusch zum Abschrecken etwaiger Gegner oder Feinde. - Wir können das nicht.

Bei uns sind soviele kognitive, von der Intelligenz des einzelnen abgegrenzte Zustände und Voränge zu tätigen, ... ich finde das ist eine  Bürde.

Warum nicht nur schreien: GESCHECHTSVERKEHR - .. oder HUNGER - ESSEN - JAGEN - und schon passiert was? - ,.. alles wär so viel einfacher..

aber wir brauchen ja unseren Ipod und unser Navigationssystem - pfui sag ich.

 

15.1.10 04:49





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung