Die Überwindung die es kostet, etwas zu tun, das nur für einen selbst gut ist.
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Auch du wirst wieder eine finden.

Jeden Tag trinke ich soviel Wasser. Ich pisse wie ein Leck aus einem Lederschlauch.

Jeden Tag trinke ich auch viel Bier. Jetzt hat man mir sogar billigen Rum vorbeigebracht. Einen Cuba Libre könnte ich mir machen, wenn ich mir Cola kaufe, und Früchte kaufe.

Leute mögen die Distanz zu mir. Alles eine verfickte Scheißlüge. Leute mögen sich einfach keine Gedanken um mich machen müssen. Er wirds schon irgendwie ohne direkten sozialen Kontakt mit mir schaffen mich zu lieben, richtig?

Wollen wir uns gemeinsam ins Gras legen und in die Sterne schauen und den Geräuschen um uns herum lauschen? Einfach nur lauschen und quatschen und die Zeit verbringen miteinander. hm?

Raus aus dem Bett. komm schon, sag es. Blaue Himmel vor uns. Der Mann der alles erzählt hat.

1.9.09 20:26


Ich verliere Energie! Wo verliere ich sie?

Ich muss mich jetzt, finde ich, für den ganzen Pathos entschuldigen, den ich so von mir hier gelassen habe.

Jetzt finde ich, ist das zwar durchaus zu lesen. Man kann. Aber wer will? Ich versuche die nächsten Einträge etwas spannender, oder zumindest lustiger zu gestalten. Vielleicht ein paar Kurzgeschichten? Das konnte ich schon einmal, verlernt haben dürfte ich's ja nicht, Kurzgeschichten schreiben.

-- Ich hab mir eben einen Kebabsalat und ein Cola bestellt. es ist 10:45 . Das Pizzahaus liefert erst ab 11:00 . Ich kann warten --

Verdammt, ich glaube ich habe wirklich ein Problem mit meiner Aufmerksamkeit. Wieso kann ich nicht zuerst diesen Beitrag fertig schreiben, und dann etwas zu Essen bestellen? Selbst beim Ficken denk ich ständig an irgendwas anderes, oder konzentrier mich nicht auf meinen Schwanz in der Muschi, sondern schau gebannt auf einen zu kurz gewachsenen Zehen, oder auf ein eingewachsenes Haar. Ich glaube es stört mich nicht, aber weiß ich's?

Kommen ist schwierig ..

23.8.09 10:47


Die Tragik ich zu sein

Ungefähr gleich scheiße wie das entmutigende Gefühl immer nur ein Anhang an eine bedeutende Sache zu sein, und niemals selbst eine entsprechende Bedeutung zu haben, nicht mal für die Sache, ist wohl IMMER auch jede Liebe die ich empfinde, nämlich entweder zu hoffnungslos oder einfach nichts wozu ich voll und ganz stehen kann. Zweifel. Lack of Faith. Trust.

Genau so wie das entmutigende Gefühl. Zum Gefühl das ich habe, mach ich dann einen möglichst nicht dem Gefühl entsprechenden Eindruck, weil ich nämlich oberflächlich bin, und genau weiß, dass wenn ich mein innerstes nach außen stülpe, dass das nur widerlich sein kann. Illiterat zwischen den Zeilen.

Das kann man jetzt in die körperliche Schiene wie in die emotionale legen. Wenn ich mich auf die materielle Schiene lege, dreht sich mein Innerstes nach außen, sofern ein Zug ranrattert. Splatter.

Meine Gedanken sind ungern ein Opfer auf den Schienen. Gibt genug Züge die auf der Achterbahn (der Gefühle haha) fahren. Ich lieber sitz im Zug wie die ganzen anderen Sensationssüchtigen Oberdramatiker. (stumpf. Lieber nicht eklig sein. Nur im Fernsehen)

22.8.09 22:20


things that are big and should be small

Ich wunder mich über das Phänomen aus einer Mücke einen Elefanten machen zu können.

Heut hab ich einen Wald angezündet mit einem feuchten Stiel von einem Eis am Stiel und mit Worten. Meine Worte waren so trocken und heiß (siehe: heiße Luft), dass der Stiel funken fing. Wahnsinn, ha?

Ich kann das, aber meistens sind's die Anderen die das machen. Denn in Wirklichkeit hat der Wald garnicht gebrannt, und selbst wenn er gebrannt hätte, er wär' mit einem Stapel Kopierpapier zu löschen gewesen. Ja, man hätte sogar Öl hineingießen, oder brennende Schneehasenfelle hineinwerfen können um ihn zu löschen.

Lächerlich das Ganze, es ist als würde man zu Brot kommen wenn man sich Enten im See anschließte und sich füttern ließe von strottenden Pensionisten, die aus ihren veralteten, steinharten Gebäckwaren noch was nützliches machen wollen.

Für mehr ausufernde Naturreferenzen, schlage ich vor ihr entdeckt die Natur für euch selbst.

14.8.09 23:21


Was ist denn los, mein Kind

Was ist denn los, mein Kind? Kannst du nicht mehr sprechen?

Du hast mal soviel geredet. Jetzt hör ich garnichts mehr von dir. Liegt's vielleicht an mir? Hab ich mein Gehör verloren?

Nein, ich hör noch immer alles klar, was ich zu hören erwarte. Jeden Morgen höre ich die Menschen in den Wohnungen neben mir. Andauernd hör ich das Surren der Maschinen des Alltags. Ich höre es, wenn ich mit dem Auto fahre.

Ja selbst andere Menschen verstehe ich laut, selbst wenn ich mir wünschte ich könnte sie nicht hören. Ich höre sie sprechen und das beweist mir, dass mein Gehör noch intakt ist.

Aber du bist ganz still geworden. Ich höre keinen einzigen Mucks mehr von dir. Deine Stimme ist gänzlich aus meinem Leben verschwunden. Es muss also an dir liegen, mein Kind.

Was ist denn los, mein Kind? Kannst du nicht mehr sprechen?

9.8.09 23:16


Then there was fire

and it made me feel all warm and fuzzy inside
6.8.09 00:33


Mein Gesicht Dein Arsch

Ich bin heute irgendwie versunken in deinem Arsch.

Du hast Ihn so geschwungen, du hast ihn so gestreckt. Er bohrte sich irgendwie durch mein Gesicht und bleibt jetzt erst mal in meinem Gehirn sitzen.

Ich bin der Angespannte. Deine Hose spannte sehr. ich blickte sehr gespannt drauf, weil da was drin ist, etwas Spannendes. Komm mach sie weg, lass Wunsch zur Wahrheit werden, sei so widerlich wie du nur kannst.

Gewissen hingeschmissen, da wo meins schon lange liegt. Führ dir ein, was ich ausfahre, erfahre eine Fuhre, eine gute Portion.

Der Hintern der jetzt nicht mehr aufhört, verfolgt und verflucht mich. Blanker Arsch zu blankem Hohn, unerträglich nur weil ich ihn sah.´

Der Sträfling preßt sein Gesicht an die Gitterstäbe und will gucken, gucken, gucken!!! Auch wenn es danach um so schlimmer ist, die Gefangenschaft zu ertragen.

5.8.09 00:21


Lover's Carvings

Ich möchte ständig meine Wünsche zum Ausdruck bringen, obwohl der einzige der sie wahrscheinlich erfüllen könnte ohnehin ich selbst bin, und ich finde, mir selbst sollte ich nicht ständig sagen müssen, was ich mir wünsche.

Ich wünschte ich könnte allen das Beste wünschen. Oft gönne ich den Nächsten meiner Freunden die schönsten Dinge, und oft auch nicht die elementaren Sachen die sie ausmachen.

Ich weigere mich zu denken, dass es wirklich an so etwas primitiven wie Neid liegen kann. Der Wurm ist drin, das ist alles.

Ich glaube eher es liegt an meiner selbstbezogenen Weltansicht. Das würde auch erklären warum bisher jeder Scheiß-Absatz in diesem Eintrag mit 'ICH' anfängt.

Ich mach alles falsch was in meinem Kopf ziemlich klar und logisch in richtigen Abläufen abgezeichnet ist.

Ich bin ruhig, wenn Party abgeht, nicht zu halten, wenn's mal wieder Zeit ist die Klappe zu halten. Ich schlage den Kopf an die Wand, wenn alle Daumendrehen, verbreite Hass wo Liebe ist, Zwietracht wo Sympathie herrscht.

Obnoxious all the way.

Ich prostituiere mich und zerreisse mein Herz, nur will das keiner. Lieber will man langweilige spießige Sicherheit, moderate Freundschaften, Dinge an denen man sich anhalten kann, weil man selbst zu schwach zum Stehen ist.

Ich will mich mit euch abschießen, wie ein Komet will ich glühen.

25.7.09 13:02


WHUT?

Gestern hab ich einen aufgepeitschten, gewaltbereiten Wehrmachtsoldaten dargestellt,...

Und heute bekomm ich glasige Augen wenn ich mir den Text von 'Somewhere over the Rainbow' durchlese,..

Verrückt sowas.

24.7.09 13:49


Irgendwas fehlt immer

Heute werde ich wieder reich belohnt. Wofür ich belohnt werde kann ich hier nicht freien Gewissens oder nett ausdrücken. Nein, ich müsste bösartig werden, und das will ich mir ja abgewöhnen.

Wer mag denn schon bösartige Menschen? Als ich klein war, war es noch cool wenn einer ein Böser war. Die Villains waren ziemlich krasse Typen, sie lebten in Vulkanen, Untergrundlabyrinthen, riesigen Luftschiffen. Sie flogen in Helikoptern, kletterten Seilleitern hinauf, hatten immer witzige Ideen aber leider Leute hinter sich stehen die unfassbar blöd oder eigensinnig waren.

Viel wichtiger war jedoch, dass sie sadistisch, unfreundlich und selbstgerecht waren. Sei das mal heute, und krieg deine Anhängerscharen zusammen. Heute muss man mitfühlend, bodenständig und 'Sie zum Lachen bringen' damit man eine abkriegt.

Auch ne Frau zB. . Sei da mal ein richtig böser Mensch. Nein, ich rede nicht vom Arschloch sein, das kann ja jeder. Nein, nein, richtig bösartig, kein Blatt vor dem Mund, die Sachen die ohnehin schon offensichtlich sind nochmal betonen, oder die Sachen die keiner auszusprechen wagt mal auf dem Tisch ausbreiten. Who's bad?

Und dann sucht man halt den netten Proletenfreund der eine perfekte Mischung aus materiellem Wohlstand (Jugendschuldenfalle) und leichtem Gemüt hervorbringt.

Ja wie ironisch sind dann all diese Trennungsfälle, weil der Lebenspartner doch in Wirklichkeit total anders ist, bzw. "sich verändert hat". ? - NATÜRLICH hat er sich verändert, niemand kann doch ständig ein passionierter Frauensamariter sein der trotz seiner bodenständigen Veranlagung (Spießer) auch noch zusätzlich spannend und aufregend sein soll (böser Rocker).

Damals war böse sein super. Jetzt versucht man's wieder mit Scheinheiligkeit. Scheiß verblendet durch die Medienwelt, die immer unverschämter alles, WIRKLICH ALLES, in ein geiles, stylisches, hübsches Licht stellt, damit wir ja nicht glauben, die grauslichen Sachen sind die auf die wir eigentlich zielen müssen, um zu genießen und zu leben.

Mut zur Hässlichkeit bitte.

Ich bin der Hass. Ich bin sö hässlich.

18.7.09 11:08


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